Hält die ganze Welt für dumm,                         hext herum, hext herum…

 

Inklusion und Integration fördern - Möglichkeiten der Rhythmik

Die Rhythmik in ihrer Eigenschaft als Musik- und Bewegungspädagogik ist eine pädagogisch-künstlerische Arbeitsweise, die darauf abzielt, die Persönlichkeit als Ganzes zu fördern. In der Arbeit mit Musik, Bewegung, Sprache und Materialien werden Lernprozesse vor allem auf sozial-emotionaler, senso-motorischer und kreativer Ebene in Gang gesetzt. Durch die Arbeit in verschiedenen Sozialformen (individuell, Partnerarbeit, Klein- und Großgruppe) werden Prozesse unterstützt, die sowohl das Vertrauen in die eigenen gestalterischen, musikalischen und motorischen Fähigkeiten wachsen lassen als auch – im gemeinsame Arbeiten und (Er)Schaffen mit Anderen – das Gruppengefühl stärken. Außerdem wird in der integrativen Arbeit mit Musik und Bewegung sowie in den daraus resultierenden Aufgaben gleichermaßen die Selbst- und die Fremdwahrnehmung geschult. Kommunikation findet sowohl auf verbaler als auch verstärkt auf nonverbaler Ebene statt.

 

Die Rhythmik hat es sich außerdem zum Ziel gemacht, jede Person auf ihrem momentanen Kenntnis- und Fertigkeitsstand anzusprechen. Durch die stets mögliche Adaptierung des Schwierigkeitsgrads von Aufgabenstellungen durch die Lehrperson oder die Selbstregulierung der Teilnehmenden innerhalb einer Aufgabe, wird es jeder Person ermöglicht, sich auf ihrem derzeitigen Stand einzubringen und etwas dazuzulernen. Deshalb eignet sich diese Arbeitsweise hervorragend, um sie in Gruppen von Teilnehmenden unterschiedlicher sprachlicher, kognitiver oder motorischer Voraussetzungen anzuwenden.  

 

In diesem tagesfüllenden Workshop bekommen die Teilnehmenden einen Einblick in die inklusiven und integrativen Aspekte der Rhythmik. In verschiedenen Aufgabenstellungen und mit verschiedenen Liedern, Bewegungsspielen und bei der Arbeit mit auf Instrumenten werden den Teilnehmenden Ideen zur inklusiven Arbeit vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf der Integration von Kindern verschiedener Erstsprachen als Deutsch und/oder mit motorischen oder kognitiven Behinderungen im Vor- und Grundschulalter.

 

Musikalische Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, können jedoch im Workshop eingesetzt werden.

 

 

Dozent: Alexander Riedmüller

Zielgruppe:

Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Interessierte, die mit Kindern im Kindergarten und im Grundschulalter in heterogenen Gruppen arbeiten.

 

 

Diesen Lehrgang mussten wir leider absagen!